In einem einstündigen, intensiven Austausch brachten Claudia Genswürger, BSV-Bezirksvorsitzende für Schwaben, und der Landesvorsitzende Jürgen Heiß zentrale Anliegen der Schulaufsicht an Grund-, Mittel- und Förderschulen zur Sprache.

Der Abgeordnete zeigte großes Interesse an den vielfältigen Aufgabenbereichen sowie am Selbstverständnis der bayerischen Schulaufsicht an den Staatlichen Schulämtern und den Bezirksregierungen.

Mit Blick auf die aus Sicht des BSV dringend notwendige Anpassung der Besoldungsstruktur zeigte Tomaschko grundsätzliches Verständnis. Zugleich empfahl er dem BSV, vor einer gerichtlichen Klärung zunächst politische Lösungswege abzuwarten. Dies gibt Anlass zu der Hoffnung, dass das Thema künftig auch im Bildungsausschuss mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandelt wird.

Neue Stellen seien derzeit zwar nicht zu erwarten, Umverlagerungen innerhalb des Schul- und Kultusbereichs jedoch durchaus denkbar. Dies entspricht auch der Position des BSV. Der Verband ist überzeugt, dass sich Investitionen in eine leistungsfähige, evidenzbasiert arbeitende Führungsebene unmittelbar auf die Bildungsqualität und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler auswirken.