- Details
In einem ausführlichen Gespräch mit Vertretern des Referats 405 des Bundesministeriums wurden aktuelle Sachstände, Problemlagen und Handlungsoptionen im Zusammenhang mit dem Startchancen-Programm (SCP) intensiv erörtert.
Die KSD-Vertretung machte dabei insbesondere auf die erheblichen Unterschiede bei der Umsetzung des Bundesprogramms in den einzelnen Bundesländern aufmerksam. Zudem werde die „untere Schulaufsichtsebene“ vielerorts nicht adäquat mit den erforderlichen Informationen versorgt, betonte Gerlind Sell, Bundesvorsitzende der KSD.
Dem BSV-Vorsitzenden war es unter anderem wichtig, auf die Notwendigkeit zusätzlicher personeller Ressourcen für die Schulaufsicht hinzuweisen. Nur mit einer dem tatsächlichen Aufwand angemessenen Personalausstattung könne in den verbleibenden acht Jahren des Programms eine qualitativ hochwertige Umsetzung vor Ort gewährleistet werden. Insbesondere die Begleitung und Beratung der Schulen im Rahmen des SCP-Verfahrens binden bei den Staatlichen Schulämtern erhebliche zeitliche Ressourcen. „Wir wollen gemeinsam mit den SCP-Schulen einen nachhaltigen Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler schaffen und messbare Erfolge erzielen. Dies erfordert jedoch Zeit und eine Personalausstattung, die dem damit verbundenen zusätzlichen Aufwand angemessen Rechnung trägt“, so Heiß.
In einem Anschlussgespräch mit Frau Bundesbildungsministerin Karin Prien möchte die KSD weitere zentrale Themen der Schulaufsicht auf Bundesebene einbringen. Auch der BSV wird die Gelegenheit nutzen, seine Anliegen und Positionen zur Sprache zu bringen.
- Details

In einem einstündigen, intensiven Austausch brachten Claudia Genswürger, BSV-Bezirksvorsitzende für Schwaben, und der Landesvorsitzende Jürgen Heiß zentrale Anliegen der Schulaufsicht an Grund-, Mittel- und Förderschulen zur Sprache.
Der Abgeordnete zeigte großes Interesse an den vielfältigen Aufgabenbereichen sowie am Selbstverständnis der bayerischen Schulaufsicht an den Staatlichen Schulämtern und den Bezirksregierungen.
Mit Blick auf die aus Sicht des BSV dringend notwendige Anpassung der Besoldungsstruktur zeigte Tomaschko grundsätzliches Verständnis. Zugleich empfahl er dem BSV, vor einer gerichtlichen Klärung zunächst politische Lösungswege abzuwarten. Dies gibt Anlass zu der Hoffnung, dass das Thema künftig auch im Bildungsausschuss mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandelt wird.
Neue Stellen seien derzeit zwar nicht zu erwarten, Umverlagerungen innerhalb des Schul- und Kultusbereichs jedoch durchaus denkbar. Dies entspricht auch der Position des BSV. Der Verband ist überzeugt, dass sich Investitionen in eine leistungsfähige, evidenzbasiert arbeitende Führungsebene unmittelbar auf die Bildungsqualität und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler auswirken.
- Details
In einem eineinhalbstündigen intensiven Austausch mit Frau MdL Doris Rauscher (Stv. Fraktionsvorsitzende der SPD und Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie) und Frau MdL Nicole Bäumler (u. a. Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus) brachten Jürgen Heiß, Elisabeth Junkawitsch und Günter Tauber zentrale Verbandsanliegen zur Sprache.

In vielen standes- und bildungspolitischen Punkten war man sich einig und vereinbarte, den Austausch zwischen Verband und SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag zu intensivieren. Darüber hinaus wurde eine themenbezogene Einladung des BSV in den Bildungsausschuss in Aussicht gestellt.
- Details
BSV darf auf einen weiteren Teilerfolg in der Umsetzung seiner Forderungen hoffen!

Als Konsequenz aus dem Gespräch des BSV mit Frau MdL Gabriele Triebel (stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag) am 20.11.2025 unterstützt die Landtagsfraktion der Grünen die bayerische Schulaufsicht gleich in zweierlei Hinsicht:
- Details
Im Rahmen einer Videokonferenz mit Herrn Amtschef Wunsch sowie einer Dialogveranstaltung im Kultusministerium wurden die Themen Krisen- und Katastrophenbewältigung im schulischen Kontext beleuchtet und ausführlich diskutiert. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags waren zahlreiche Verbände der Einladung von Frau Staatsministerin Anna Stolz gefolgt.
Der Landesvorsitzende Jürgen Heiß brachte dabei die Perspektive der Schulaufsicht an Grund-, Mittel- und Förderschulen ein. Nachdem die Schulämter und Bezirksregierungen während der Corona-Pandemie sowie fortlaufend bei Entscheidungen zu witterungsbedingten Unterrichtsausfällen eine entscheidende Rolle spielen, sei man zumindest in diesen Bereichen bereits krisenerprobt, so Heiß. Auch in personell und zeitlich mitunter sehr belastenden Szenarien habe man im regionalen Netzwerk wiederholt tragfähige Entscheidungen getroffen.