In einem ausführlichen Gespräch mit Vertretern des Referats 405 des Bundesministeriums wurden aktuelle Sachstände, Problemlagen und Handlungsoptionen im Zusammenhang mit dem Startchancen-Programm (SCP) intensiv erörtert.

Die KSD-Vertretung machte dabei insbesondere auf die erheblichen Unterschiede bei der Umsetzung des Bundesprogramms in den einzelnen Bundesländern aufmerksam. Zudem werde die „untere Schulaufsichtsebene“ vielerorts nicht adäquat mit den erforderlichen Informationen versorgt, betonte Gerlind Sell, Bundesvorsitzende der KSD.

Dem BSV-Vorsitzenden war es unter anderem wichtig, auf die Notwendigkeit zusätzlicher personeller Ressourcen für die Schulaufsicht hinzuweisen. Nur mit einer dem tatsächlichen Aufwand angemessenen Personalausstattung könne in den verbleibenden acht Jahren des Programms eine qualitativ hochwertige Umsetzung vor Ort gewährleistet werden. Insbesondere die Begleitung und Beratung der Schulen im Rahmen des SCP-Verfahrens binden bei den Staatlichen Schulämtern erhebliche zeitliche Ressourcen. „Wir wollen gemeinsam mit den SCP-Schulen einen nachhaltigen Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler schaffen und messbare Erfolge erzielen. Dies erfordert jedoch Zeit und eine Personalausstattung, die dem damit verbundenen zusätzlichen Aufwand angemessen Rechnung trägt“, so Heiß.

In einem Anschlussgespräch mit Frau Bundesbildungsministerin Karin Prien möchte die KSD weitere zentrale Themen der Schulaufsicht auf Bundesebene einbringen. Auch der BSV wird die Gelegenheit nutzen, seine Anliegen und Positionen zur Sprache zu bringen.

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